Gemeindeversammlung

Kurzbericht: Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2017

20 Stimmberechtigte, eine sehr schlanke Traktandenliste und das hochsommerliche Wetter führten dazu, dass die GV in Rekordzeit abgehalten werden konnte. Ebenso dazu beigetragen hat sicherlich das im Vergleich zum Budget (Defizit von Fr. 215'000.-) viel bessere Resultat der Rechnung 2016, welche mit einem Gewinn von beinahe Fr. 230'000.- schliesst.

Sämtliche Entscheide des Abends wurden einstimmig gefällt, so die Genehmigung

  • des Protokolls der GV vom 14. Dezember 2016,
  • der Nachtragskredite,
  • der Rechnung 2016 (Erfolgs- und Investitionsrechnung),
  • der Übernahmebilanz HRM2 per 1.1.2016
  • und des neu erarbeiteten Altersleitbildes, welches auch als behördenverbindlich erklärt wurde. 

Ein Votant war der Meinung, man könne die Kosten des technischen Dienstes erheblich reduzieren, indem man Teile der Aufgaben auslagert. Dieses Anliegen gehöre nicht zur abgeschlossenen Rechnung, sondern eher zum Budget, erklärte Gemeindepräsident F. Sandoz.

Ein weiterer Stimmbürger fragte nach dem Verkehrsspiegel, mit welchem man die Übersicht bei der Einfahrt Schulgasse in die Hauptstrasse verbessern könnte. In der nächsten Ausgabe des Bäramsleblatts wird die Einwohnerschaft über die Haltung des Kantons zu diesem Anliegen und den Entscheid des Gemeinderats informiert.

Da dies die letzte Gemeindeversammlung vor dem Ende der Amtsperiode war, verabschiedete F. Sandoz den Gemeindevizepräsidenten P. Hässig und den Ressortleiter Werke und Umwelt M. Kilcher mit herzlichen Dankesworten und überreichte beiden einen sommerlichen "Tropfen" und einen Gutschein.

Unterlagen zur GV vom 14. Dezember 2016

Kurzbericht: Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2016

Gemeindeversammlung mit Überraschungseffekt 

Einige Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mehr als üblich - insgesamt 35 - fanden sich zur GV im Foyer des OZL ein. Erfreulich ist, dass auch die Presse wieder einmal vertreten war, Frau B. Asper wird im Wochenblatt berichten.
Schnell waren die Stimmenzähler gewählt sowie die Traktandenliste und das Protokoll der GV vom 29. Juni 2016 genehmigt.

Gemeinderat Pius Hässig, Ressortleiter Finanzen orientierte über den Finanzplan, welcher dem Gemeinderat als Leitfaden für die Budgetierung dient. Wobei hier festgehalten werden kann, dass die im Plan enthaltenen Erträge, z.B. ein Landverkauf, aber auch die grösseren Bauprojekte zu gegebener Zeit von der Gemeindeversammlung genehmigt werden müssen.

Sämtliche Investitionskredite, die Details finden Sie in der Einladung zur GV, wurden nach kleineren Rückfragen ohne Gegenstimmen, zum Teil mit einer Enthaltung, genehmigt, sodass zügig das Traktandum "Steuern und Gebühren" besprochen werden konnte. Und hier kam es, nachdem der Gemeinderat eine leichte Reduktion des Steuerfusses auf 128% vorgeschlagen hatte, zur grossen Überraschung des Abends:
Der von einem Votanten gestellte Antrag, den Steuerfuss auf 126% zu senken, wurde nach kurzer Diskussion von der Mehrheit (16 Ja-, 11 Nein-Stimmen, restliche Enthaltungen) der Stimmberechtigten angenommen. Hier dürfte nach Ansicht der Schreibenden nicht zuletzt die Tatsache, dass in den letzten Jahren stets, zum Teil massiv, bessere Abschlüsse als budgetiert vorgelegt werden konnten, den Ausschlag für das Ja gegeben haben.

Die Gebühren für Wasser, Abwasser und Abfall bleiben unverändert (einstimmig), die Erhöhung der Hundesteuer auf Fr. 120.- pro Hund wurde bei 5 Gegenstimmen genehmigt. Zudem hat der Gemeinderat die Motion entgegengenommen, das Equidenreglement und die darin festgelegte Pferdesteuer zu überprüfen.

Das Budget für die Erfolgsrechnung 2017, welches nach der Reduktion des Steuerfusses einen Ausgabenüberschuss von rund Fr. 70'000.- mehr vorsieht, sowie die Investitionsrechnung 2017 wurden einstimmig genehmigt

Anschliessend lichteten sich die Reihen merklich, obwohl für die vielen bis da gefassten Beschlüsse weniger Zeit gebraucht wurde als auch schon. Etwas lange gesprochen wurde über die überarbeitete Gemeindeordnung, welche jedoch, ebenso wie die überarbeitete DGO, der ÖQV Vertrag und der Kooperationsvertrag FBG amm Blauen - zu finden alle hier - einstimmig genehmigt wurden.

Vor seinen guten Wünschen für die bevorstehenden Festtage startete unser Gemeindepräsident F. Sandoz noch einen Aufruf; in der Arbeitsgruppe Raumplanung hätte man gerne noch eine Frau sowie einen jungen Einwohner, man solle sich doch bitte melden. Kurz nach halb 11 Uhr war die Versammlung beendet.

Kurzbericht: Gemeindeversammlung vom 29. Juni 2016

Mit dem vollzähligen Gemeinderat fanden sich 25 Stimmberechtigte zur GV ein, Formalitäten wie Stimmenzählen waren so natürlich schnell erledigt. Das Protokoll der GV vom 9. Dezember 2015 wurde bei einer Enthaltung genehmigt. Danach folgte die Präsentation der erfreulichen Jahresrechnung 2015, ergab sich doch vor Abzug der zusätzlichen Abschreibungen eine Verbesserung von fast einer halben Million Franken gegenüber dem Budget, das ein Minus von Fr. 16'200.- vorsah.

Die zusätzlichen Abschreibungen von über 450'000.- Franken werden die laufende Rechnung in den kommenden zehn Jahren um jeweils 45'000.- Franken entlasten. Meines Wissen werden mit HRM2 ausserordentlichen Abschreibungen nicht mehr möglich sein.

Bei der Investitionsrechnung 2015 scheint mir erwähnenswert, dass der GR beschlossen hat, die noch fälligen Kompensationszahlungen von total Fr. 138'000.- für den damaligen Ausbau der Kreisschule im 1993 komplett zurückzuzahlen, anstatt in weiteren in jährlichen Tranchen.

Zur Genehmigung wurden auch Nachtragskredite von knapp Fr. 100'000.- vorgelegt, welche jedoch in Anbetracht der gegenüberstehenden beträchtlichen Minderausgaben keinen Anlass zu Diskussionen gaben.

Einen herzlichen Applaus erhielt unser externer Finanzverwalter, welcher sich nun, nach Abschluss des Rechnungsjahres 2015 langsam aus der Zahlenwelt zurückzieht und seiner anderen Passion, dem Ersteigen von Gipfeln in der Bergwelt, vermehrt frönen möchte. Zum Abschied und Dank für die Jahre der guten Zusammenarbeit überrechte ihm der Gemeindepräsident am Abschluss der Versammlung einen edlen Tropfen Wein.

Wie bereits vermutet werden darf, wurden Investitionsrechnung, Nachtragskredite und die Laufende Rechnung 2015 einstimmig genehmigt.

Etwas zu reden gab der Investitionskredit für die Sanierung des Kugelfangs, fragte ein Votant doch, ob man die weit teurere Variante Sanierung auf unter 200 mg Blei pro kg Erde, bei der wieder eine freie landwirtschaftliche Nutzung möglich sei, nicht vorziehen sollte. Ein Einwohner hatte sich Bilder und Zahlen zu einem anderen Scheibenstand mit 15 Scheiben besorgt und befand die Kosten  für "unsere" Sanierung von acht Scheiben im Verhältnis als zu hoch. Auch warnte er davor, dass die Kosten höher ausfallen könnten, als nach Hochrechnung des mit dem Sanierungskonzept beauftragten Unternehmens angenommen wird. Ein Anwesender mit bäuerlicher Erfahrung stellte fest, dass das Land, da am Waldrand und eher schattig, keinen besonderen landwirtschaftlichen Nutzwert habe und die vom Gemeinderat gewählte Variante durchaus ausreichend sei.
Der Investitionskredit von Fr. 165'000.- wurde mit 21 Ja-, 3 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung genehmigt.

Mehrere Anwesende sprachen dem Gemeinderat ihr Lob aus für die guten Verhandlungen zu den Statutenänderung des ZSL; am Termin des Inkrafttretens, 1. Juli 2016, solle das Unterfangen nicht scheitern, auch wenn die Mehrkosten für Bättwil im 2016 auf rund Fr. 70'000.- beziffert wurden. Die jährlichen Kosten steigen im Vergleich zur alten Regelung um ca. Fr. 140'000.- an. Die neuen Statuten wurden einstimmig genehmigt und damit auch der entsprechende Nachtragskredit von Fr. 70'000.- zur Rechnung 2016.

Das Reglement über Anlassbewilligung wurde mehrheitlich angenommen, bei drei Neinstimmen und zwei Enthaltung. Wie die vorhergehende Diskussion zeigte, waren einige Anwesende der Meinung, dass Bättwiler Vereine anstelle der moderaten Bewilligungsgebühren von 50.- oder 100.- Franken (bis oder über 200 Personen) gar nichts bezahlen sollten.

Erfreulich verlief die Orientierung über Investitionsprojekte, wurde doch der bewilligte Kredit für den Gemeindetraktor um rund Fr. 8'000.- unterschritten, der Bruttokredit für die Wasserleitung im Brunnacker um ca. Fr. 40'000.-. Einzig der Bruttokredit von gesamthaft Fr. 40'000.- für die Hangsicherung "Chöpfli" wurde weit überschritten, da der frühere Ingenieur der Gemeinde hier bei der Kostenschätzung arg daneben lag. Die Nettokosten für die Gemeinde betragen jedoch wegen der nach Projektprüfung durch den Kanton erteilten Subventionszusage (80%) lediglich rund Fr. 17'000.-.

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