Erhebliche Waldbrandgefahr
Im ganzen Kanton gilt Gefahrenstufe 3 "erheblich"
Bereits brennende Streichhölzer oder Funkenflug können einen Brand verursachen. Das Feuer breitet sich aufgrund der erhöhten Trockenheit rasch aus, insbesondere bei Wind oder am Hang. In befestigten Feuerstellen darf Feuer entfacht werden – aber nur mit sehr grosser Sorgfalt. Bei Wind ist von Feuern im Wald und in Waldesnähe abzuraten. Zigaretten, Raucherwaren sowie leicht entzündbare Gegenstände dürfen nicht im Freien entsorgt werden.
Entwicklung und Tendenzen ab dem 25.06.2026
Die Streuschicht ist vielerorts trocken bis sehr trocken und damit leicht entzündbar. Hohe Temperaturen über 30 °C und eine tiefe Luftfeuchtigkeit erhöhen die Wald- und Flurbrandgefahr. Die oberste Bodenschicht ist bereits trocken, während die noch aktive Vegetation dank Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten die Brandausbreitung vielerorts weiterhin begrenzt. Der Wind bleibt meist schwach. Lokal kann die Waldbrandgefahr jedoch von der generellen Gefahrenstufe abweichen. Insbesondere bei zunehmendem Wind und in Gebieten mit einem hohen Anteil dürrer Vegetation kann die Waldbrandgefahr rasch ansteigen.
Die Hitzewelle mit tiefen Luftfeuchtigkeiten hält bis Sonntag an. Einzelne Hitzegewitter können die Gefahr lokal und vorübergehend reduzieren, führen jedoch nicht zu einer flächendeckenden Entspannung. Ab Sonntag werden verbreitet Niederschläge erwartet. Ob diese zu einer nachhaltigen Entschärfung der Situation führen oder mittelfristig eine Erhöhung der Gefahrenstufe notwendig wird, lässt sich erst in der kommenden Woche beurteilen.
