
Einführung des elektronischen Baubewilligungsverfahrens in Bättwil
Die Gemeinde Bättwil führt per 1. Juli 2026 das elektronische Baubewilligungsverfahren eBauSO ein. Baugesuche können damit bequem online über das Portal my.so.ch eingereicht und während des gesamten Verfahrens digital abgewickelt werden. Ziel ist es, die Abläufe für Gesuchstellende und Behörden einfacher, schneller und papierlos zu gestalten.
Über das benutzerfreundliche eBau-Portal können Baugesuche online erfasst, eingereicht und während des gesamten Verfahrens digital begleitet werden. Sämtliche Korrespondenz zwischen den Gesuchstellenden und den zuständigen Behörden erfolgt direkt über die Plattform. Auch Nachforderungen, Stellungnahmen sowie die Schlussabnahme werden elektronisch abgewickelt.
Die Gesuchserfassung erfolgt mittels intelligenter Online-Formulare, die Schritt für Schritt durch den Prozess führen. Fehlende Angaben oder erforderliche Unterlagen werden automatisch erkannt und angezeigt, was die Gesuchseinreichung erleichtert und die Qualität der Eingaben verbessert.
Ein weiterer Vorteil von eBauSO ist die digitale öffentliche Auflage der Baugesuche. Interessierte Personen können die publizierten Unterlagen bequem online einsehen.
Auch innerhalb der Verwaltung werden die Baugesuche vollständig digital bearbeitet. Die Aktenführung erfolgt elektronisch und die Verteilung der Dossiers an die beteiligten Fachstellen geschieht ohne Papier. Dadurch können die Abläufe effizienter gestaltet und die Bearbeitungszeiten verkürzt werden.
Das eBau-Portal ist als Bestandteil des kantonalen Online-Schalters my.so.ch über die gängigen Internetbrowser erreichbar. Für die Nutzung stehen verschiedene Hilfestellungen und Kurzanleitungen direkt im Portal zur Verfügung.
Das Einsprache- und Beschwerdeverfahren wird weiterhin auf dem herkömmlichen schriftlichen Weg durchgeführt.
Weitere Auskünfte
Bei Fragen zum elektronischen Baubewilligungsverfahren steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG
Herr Dogan Inkaya
Telefon: 061 935 10 35
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Zwischenbericht Legislaturziele 2025 - 2029
Mit dem Legislaturprogramm 2025 bis 2029 hat der Gemeinderat die Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Nach dem ersten Jahr kann eine positive Zwischenbilanz gezogen werden. Zahlreiche Projekte wurden gestartet oder bereits umgesetzt. Mit diesem Bericht informiert der Gemeinderat über den aktuellen Stand der Arbeiten und schafft Transparenz gegenüber der Bevölkerung.
Ein wichtiger Schwerpunkt bildet die Ortsplanungsrevision. Diese befindet sich derzeit in der zweiten öffentlichen Auflage und stellt eine zentrale Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde dar. Parallel dazu laufen die Arbeiten zur Planungszone Kronenhof sowie die Vorbereitungen für den Gestaltungsplan Grienacker.
Im Bereich Verwaltung und Organisation konnten mehrere Ziele bereits erreicht werden. Alle Kommissionen verfügen heute über eine Geschäftsordnung, der digitale Kreditorenprozess wurde eingeführt und die neue Gemeindewebseite befindet sich in der Schlussphase der Erarbeitung. Zudem wurden mit der neuen Dienst- und Gehaltsordnung sowie dem neuen Baureglement wichtige rechtliche Grundlagen modernisiert.
Auch in den Bereichen Bildung, Familie und Soziales wurden Fortschritte erzielt. Die frühe Sprachförderung ist erfolgreich etabliert und wird weitergeführt. Für Seniorinnen und Senioren werden regelmässig Anlässe angeboten. Die Gemeinde wurde dafür als altersfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Der Austausch mit den regionalen Partnerorganisationen und Nachbargemeinden funktioniert gut und wird laufend weiterentwickelt.
Im Bereich Infrastruktur wurden wichtige Grundlagen für die zukünftige Planung geschaffen. Für das Strassennetz wurden Zustandsanalysen erstellt und eine Mehrjahresplanung ausgearbeitet. Auch für die Kanalisation und die Wasserversorgung wurden Bestandsaufnahmen vorgenommen und erste Massnahmen umgesetzt. So wurde beispielsweise das Leckortungssystem der Wasserversorgung erneuert. Die notwendigen Unterhaltsmassnahmen werden schrittweise geplant und in die kommenden Budgets aufgenommen.
Im Ressort Öffentliche Sicherheit, Volkswirtschaft, Verkehr, Forst und Landwirtschaft wurden die bestehenden Angebote und Strukturen weitergeführt. Die Bevölkerung konnte sich im Rahmen von Waldrundgängen über aktuelle Themen rund um den Wald informieren. Gleichzeitig werden die Zusammenarbeitsverträge im Bereich Feuerwehr überarbeitet und an die heutigen Anforderungen angepasst.
Der Gemeinderat ist mit dem Stand der Umsetzung nach dem ersten Jahr insgesamt zufrieden. Viele Grundlagenarbeiten konnten gestartet oder abgeschlossen werden. In den kommenden Jahren liegt der Fokus auf der Weiterführung der laufenden Projekte und der schrittweisen Umsetzung der noch offenen Legislaturziele. Der Gemeinderat wird die Bevölkerung auch künftig regelmässig über die Fortschritte informieren.
Erhebliche Waldbrandgefahr
Im ganzen Kanton gilt Gefahrenstufe 3 "erheblich"
Bereits brennende Streichhölzer oder Funkenflug können einen Brand verursachen. Das Feuer breitet sich aufgrund der erhöhten Trockenheit rasch aus, insbesondere bei Wind oder am Hang. In befestigten Feuerstellen darf Feuer entfacht werden – aber nur mit sehr grosser Sorgfalt. Bei Wind ist von Feuern im Wald und in Waldesnähe abzuraten. Zigaretten, Raucherwaren sowie leicht entzündbare Gegenstände dürfen nicht im Freien entsorgt werden.
Entwicklung und Tendenzen ab dem 25.06.2026
Die Streuschicht ist vielerorts trocken bis sehr trocken und damit leicht entzündbar. Hohe Temperaturen über 30 °C und eine tiefe Luftfeuchtigkeit erhöhen die Wald- und Flurbrandgefahr. Die oberste Bodenschicht ist bereits trocken, während die noch aktive Vegetation dank Feuchtigkeit in tieferen Bodenschichten die Brandausbreitung vielerorts weiterhin begrenzt. Der Wind bleibt meist schwach. Lokal kann die Waldbrandgefahr jedoch von der generellen Gefahrenstufe abweichen. Insbesondere bei zunehmendem Wind und in Gebieten mit einem hohen Anteil dürrer Vegetation kann die Waldbrandgefahr rasch ansteigen.
Die Hitzewelle mit tiefen Luftfeuchtigkeiten hält bis Sonntag an. Einzelne Hitzegewitter können die Gefahr lokal und vorübergehend reduzieren, führen jedoch nicht zu einer flächendeckenden Entspannung. Ab Sonntag werden verbreitet Niederschläge erwartet. Ob diese zu einer nachhaltigen Entschärfung der Situation führen oder mittelfristig eine Erhöhung der Gefahrenstufe notwendig wird, lässt sich erst in der kommenden Woche beurteilen.
Bekämpfung der Asiatischen Hornisse
Auch dieses Jahr führt der Imkerverein bienenDORNECK nochmals die Aktion «Wanted» bezüglich der Erst-Nestfundmeldungen der Asiatischen Hornisse durch. Für jede erste Meldung eines bewohnten Nestes der Asiatischen Hornisse im Bezirk Dorneck wird eine Belohnung von 50 Franken ausbezahlt. Ziel der Aktion ist es, die Ausbreitung dieser invasiven Art frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer: Factsheet Asiatische Hornisse








